HoKi in Down Under

auf der anderen Seite

 
01März
2013

Time to say goodbye...

...ja auch das gehört dazu: Der letzte Tag. Man soll gehen, wenn es am Schönsten ist. Gut das ist es eigentlich überall wo wir waren. Das Tagesprogramm für heute gestalten wir auch recht übersichtlich: "Breakfast with the Birds" im ansässigen "Wildlife Habitat". Das heißt, es gibt leckeres tropisches Frühstück und nebenbei sitzen die bunten Vögel in den Bäumen.

Dann besuchen wir ein letztes Mal die australischen Tiere hautnah und lernen dazu. Der Höhepunkt des Tages ist das Treffen mit einigen Tieren. Dabei können ein Koala, eine Phyton und ein Lizard ganz nah betrachtet werden. Die Schlange fühlt sich ganz gut an, ein wenig kühler, als wir dachten. Naja und der Koala...seht selbst:

Mittags schlendern wir ein letztes Mal durch die Einkaufsstraße von Port Douglas. Die Pubs sind schon ein wenig gefüllt, alle anderen Leute sind entweder Tauchen oder auf Ausflügen. Wir verbringen den Nachmittag am 4-Mile-Beach, dem lokalen Strand und trauern ein wenig den letzten 4 Wochen nach.

Jetzt geht es so langsam ans Tasche packen und morgen früh um 9Uhr fahren wir nach Cairns, wo um 12Uhr die Flugodysse beginnt. Wie toll.

 

Wir hoffen es hat ein wenig Spaß gemacht uns auf diesem Wege "virtuell" zu begleiten. Wir selber hoffen, dass wir die vielen Eindrücke so lange wie möglich behalten werden. Eins steht auch fest: Falls es möglich sein wird, werden wir definitiv irgendwann wiederkommen.

Letzte schöne Grüße aus "Down Under" und bis demnächst wieder live und in natura.

Kirsten & Holger

28Februar
2013

Regenwald

Am heutigen Donnerstag fahren wir zum "Daintree Rainforest" nach Cape Tribulation. Dieser ist etwa 90 Autominuten von Port Douglas entfernt. Die Fahrt dahin verläuft an Zuckerrohfeldern vorbei und beinhaltet eine Fährübersetzung. Der "Daintree River" hat keine Brücke und darin wimmelt es nur so von Krokodilen. Nach der Überfahrt ist man sofort im tiefsten Regenwald. Unser heutiges Vorhaben: "Jungle Surfing" und am Abend eine Nachtwanderung mit Guide durch den Regenwald.

Daintree-River Daintree-River mündet ins Meer

Zuerst werden wir und drei andere Pärchen beim "Snakehouse" in Cape Tribulation abgeholt. Per Bus geht es rauf in die Berge und noch tiefer in den Regenwald. Hier bekommen wir jeder "Bergsteigergeschirr". Damit wir nicht abstürzen. Beim "Jungle Surfing" sind an mehreren Bäumen hoch oben Plattformen angebraucht. Diese sind mit Seilen miteinander verbunden. An diesen Seilen sausen wir gleich von einer Plattform zur nächsten. Wir sind dabei bis zu 20m hoch. Nebenbei erklären uns die beiden Guides viel Wissenswertes über den Regenwald. Es macht sehr viel Spaß. Zur letzten Plattform sausen wir kopfüber.

Jungle-Surfing Jungle-Surfing Jungle-Surfing

Zum Mittag gibt es Fish & Chips in einem netten kleinen Strandlokal, wo wir auch einen jungen Mann aus Deutschland treffen. Dananch besuchen wir verschiedene Strände und beobachten die Krabben, wie sie rasand über den Strand rennen und sich in Ihren Löchern verstecken.

Am Abend beginnt es zu gewittern. Der erste Regen, der uns direkt betrifft. Wir werden also doch noch nass in Australien. Wir sind ja auch ganz provokativ in den Regenwald gefahren...und das zur "Wet-Saison". Später erfahren wir, dass zurzeit die trockenste Regenzeit seit 1990 herrscht. Wetterphänomen "El-Nino" sei Dank. Wir befürchten schon, dass die Nachtwanderung ausfallen würde, aber mit Nichten: Alle sagen, gerade bei Regen ist es toll. Weil gerade dann viele Tiere unterwegs sind. Kirsten freut sich, denn es sind Spinnen und andere lustige Insekten gemeint. Gegen 19.30Uhr geht es dann los:

Mit Taschenlampen und Regenponcho ausgestattet stapfen wir in die Tiefen des "Daintree Rainforest". Zu dieser Wanderung gibt es eigentlich nur eins zu sagen: Wahnsinn. Der Guide erzählt und zeigt uns soviel. Dabei erfahren wir auch, dass wir gerade im ältesten Regenwald der Welt stehen. Dieser ist dreimal älter als der Amazonasregenwald und nur zu 5% erforscht. Die anderen 95% haben noch niemals Menschen betreten. Weil es auch nicht möglich ist. Jeden Tag sieht es anders aus. Hier stehen Bäume, die sich nicht mit Kettensägen fällen lassen, leben Tiere die keiner kennt und passieren Dinge, die keiner für möglich hält. So zum Beispiel, als wir alle die Taschanlampen ausmachen. Es ist dunkel wie im Sack, laut wie im Stadion und plötzlich, als wir uns an die Dunkelheit gewöhnt haben, fängt der Regenwald an zu leuchten. Glühwürmchen, Pilze, Stöcker....alles leuchtet mal mehr oder weniger hell. Wer den Film Avatar kennt, kann es sich so ungefähr vorstellen. Naja und nebenbei treffen wir auch ein paar niedliche Spinnen, welche gerade ihre Netze erneuern. Alles in allem war dies echt ein absolutes Highlight. Schlangen haben wir dennoch nicht entdecken können.

Gegen 22Uhr steigen wir in das Auto und fahren gen Port Douglas. Dabei versperrt und auch noch ein umgestürzter Baum die Straße. Zum Glück lässt er sich etwas beiseite räumen, so dass wir noch eine der letzten Fähren erreichen. Nach 0Uhr kommen wir dann endlich im Hotel an.

27Februar
2013

Abgetaucht

Wir haben gestern ja ganz vergessen zu erwähnen, dass wir uns für heute zwei Plätze auf der Poseidon gesichert haben. Das ist eines von drei Tauchschiffen hier in Port Douglas. Ja, und somit heißt es heute um 6.30 Uhr aufstehen, ordentlich frühstücken und ab zum Hafen. Hier werden wir von der Crew freundlich mit Muffins, Kaffee und Tee begrüßt.

Und dann geht es auch schon los: Mit Volldampf ca. 50km raus bis zum "Outer Great Barrier Reef". Während der Fahrt wird der Papierkram erledigt und eine Einweisung erfolgt. Mit uns sind etwa 40 andere Leute an Bord. Die meißten davon wollen Schnorcheln, einige andere Schnuppertauchen und dann sind noch ca.15 zertifizierte Taucher dabei, zu deren Gruppe wir gehören. Wir tauchen in 2 Gruppen zu jeweils 7 Personen. Perfekt. Die Tauchlizenzen werden haargenau geprüft. Hier geht man auf Nummer sicher. Und dann geht es auch schon los. Unser erster Tauchgang im offenen Meer. Erstmals Salzwasser. Die Aufregung steigt etwas und dann erfolgt der "große Schritt" vom Schiff ins 29°C warme Wasser der Korallensee, wie dieser Bereich des Pazifiks hier genannt wird.

Der erste Tauchgang findet am "Backside of Anybodies" statt und ist gleichzeitig der Tiefste. Es geht auf 19m runter und die Korallen zeigen sich von ihrer besten Seite. Es sind auch schöne bunter Fische dabei. Leider sind von den 200bar Flaschendruck nach knapp 30min nur noch 50bar übrig, so dass der Aufstieg erfolgt.

Danach geht es direkt weiter. Der Skipper gibt wieder Gas und bringt das Schiff zur "Backside of Phils", ein weiteres Riff. Hier ist ein wenig Seegang und Strömung, weshalb wir schnell ins Wasser gehen und sofort tauchen. Diesmal geht es bis 17m herunter. Bei diesem Tauchgang sind wir entspannnter und können uns die Fische und die Korallen in Ruhe betrachten. Dabei sehen wir auch zwei 50cm große Riffhaie. Wir atmen jedoch immernoch zu stark, so dass diesmal nach knapp 40min Schluss ist. Wir tauchen auf und an Bord gibt es Lunch. Die Crew hat ein schönes Mittagessen vorbereitet. Lecker.

wer erkennt den Riffhai?

Mittlerweile fahren wir zum drittten Tauchpunkt. Bei "Izzy's Wall" tauchen wir auf 15m und betrachten wieder die Schönheit dieses Riffes. Man kann es leider gar nicht in Worte fassen, wie sowas aussieht. Alles bunt, alles bewegt sich, die Korallen reagieren sogar auf uns. Man fühlt sich wie in einem großen Aquarium. Leider waren auf allen drei Tauchgängen keine Schildkröten dabei. Schade. Dafür können wir jetzt unseren Luftverbrauch ein wenig verbessern, so dass wir knapp 50min Tauchen.

Der Tauchausflug ist mit der Rückkehr nach Port Douglas gegen 16Uhr leider beendet. Es ist eine tolle Erfahrung gewesen. Auch die Crew und die Tauchguides der Poseidon sind echt top. Danke Jungs und Mädels. Wir werden auf jeden Fall weiter tauchen.

Den späten Nachmitttag verbringen wir am Strand. Nun heißt es Stickstoff aus den Lungen ausatmen.

26Februar
2013

Dschungelcamp

Cairns - Port Douglas - 80km

Heute ist es soweit: Wir haben unser letztes Reiseziel erreicht. Wir sind in Port Douglas im nördlichen Queensland angekommen. Von nun an geht es nicht mehr weiter...nur noch nach Hause.....Haha aber erst am Samstag und heute ist Dienstag. Also heißt es nun, ganz viel unternehmen.

Nach dem Frühstück in einem netten Café in der Innenstadt von Cairns und einem kurzem Besuch des städtischen Strandes holen wir unseren Mietwagen ab. Dann checken wir aus dem Hotel aus. Weiter geht die Reise gen Norden nach Port Douglas. Dafür fahren wir den wunderschönen "Captain Cook Highway" entlang. Die Straße ähnelt ein wenig der Great Ocean Road. Dabei fahren wir an sehr schönen Stränden vorbei. Leider kann man hier fast nirgendwo baden. Zu viele Gefahren lauern im Meer: Krokodile oder böse Quallen. Für den Fall, von Quallen verletzt zu werden, gibt es am Strand "Erste-Hilfe-Sets", bestehend aus einer Essigflasche.

In Port Douglas angekommen, checken wir in unser letztes Domizil ein: Dem Hotel "By The Sea Port Douglas". Wir erwähnen den Namen der Unterkunft extra. Denn wenn irgendjemand, der dies hier liest mal in Port Douglas vorbeischaut, MUSS in dieses Hotel kommen. Echt toll. 50m bis zum Meer, alles kostenlos zur Ausleihe: DVDs, iPads, Strandliegen, Surfbretter, etc. Sehr schön. Leider werden wir in den kommenden Tagen kaum hier sein, denn es gibt so viel zu unternhemen, dass wir es gar nicht alles schaffen werden. Schade, aber so ist es nunmal.

Viel mehr gibt es heute auch gar nicht zu berichten. Gerade erleben wir fast eine Premiere: Draußen schüttet es wie aus Gießkannen. Dazu sind 33°C. Ein schöner warmer Sommerregen, wie man es im Regenwald erwartet. Aber es ist echt sehr schwül. Dafür sind die lästigen Fliegen weg. Draußen an den Wänden hängen 10cm kleine Lizards und warten, dass der Regen aufhört und sie wieder Mücken und Fliegen jagen können.

Regenwald Regenwald

Mehr von uns gibt es die nächsten Tage zu berichten.

25Februar
2013

das größte Klassenzimmer der Welt

Glen Helen - Alice Springs - 162km - (Cairns)

Hallo....jaaaa die Zivilisation hat uns wieder. Wir hätten nicht gedacht, dass es im Outback so einsam sein kann. Aber: Wir haben die Nacht überlebt und das Gewitter ist auch ausgefallen.

Auf geht’s. Wir verlassen Glen Helen in Richtung Osten mit dem Ziel Alice Springs. Dafür müssen wir nur 120km auf einer asphaltierten Straße fahren. Von dieser Strecke zweigen ab und zu Schotterpisten ab, die zu besonderen Orten führen. Zum Beispiel dem „Ellery Creek Big Hole“. Das ist eine ähnliche Schlucht mit Wasserloch wie in Glen Helen. Heute wird aber mal gebadet. Es ist die letzte Chance im Outback ins kühle Wasser zu springen. Und da der Himmel heute bewölkt ist, aber trotzdem schonwieder 37°C sind, ist so eine Abkühlung echt toll.

Ellery Creek Big Hole Ellery Creek Big Hole

Etwas später statten wir "Stanley Chasm" einen Besuch ab. Hierbei handelt es sich...man staune...um eine Schlucht. Diese ist jedoch trocken und die beiden Felswände stehen sehr nah beieinander. Um dorthin zu gelangen müssen wir etwa 20min wandern.

Stanley Chasm Stanley Chasm -lieber Arbeitgeber...ist es nicht so, wie es aussieht ;-)

Gegen 12.30Uhr kommen wir in Alice Springs an. Eine sehr junge Stadt mit 30.000 Einwohnern. 1871 entstand hier eine Telegraphenstation. Drumherum siedelten sich über die Jahre immer mehr Leute an, 1926 wohnten schon 40 Leute in der „Stadt“. Was für ein Boom. Dieser setzte jedoch erst nach 1987 so richtig ein, als der Stuart Highway, welcher den Süden Australiens mit dem Norden verbindet, fertiggestellt wurde. Von nun an stieg die Einwohnerzahl stetig an.

Wir besuchen hier die „School oft he Air“. Dabei handelt es sich um eine „Funk-Schule“, die 1951 gegründet wurde. Hierbei werden Kinder, die auf den Farmen im Outback leben via Funk unterrichtet. Wahnsinnig interessant zu sehen, wie sowas abläuft. Inzwischen ist die Funktechnik durch das Internet abgelöst. Die Schüler werden nun via Satellit unterrichtet. Wir dürfen live zusehen, wie aus „Studio-Klassenzimmern“ die Lehrer mit den Schülern kommunizieren und gerade Englisch und Mathe unterrichten. Insgesamt werden von hier aus 130 Schüler der ersten bis neunten Klasse in einem Gebiet, so groß  wie dreimal Deutschland unterrichtet. Dabei sind die Klassenkameraden bis zu 2000km voneinander entfernt. 3-4mal pro Jahr treffen sich alle Schüler für eine Woche in Alice Springs und lernen sich kennen. Es gibt auch andere Standorte in ganz Australien, von wo aus weitere Schüler unterrichtet werden. Also dieser Besuch lohnt sich echt und ist sehr interessant. Wir haben auch das Glück für eine Zeit lang die einzigen Besucher zu sein.

Unterricht an der Unterricht an der Schülerverteilung der

Danach schauen wir uns die „Alte Telegraphenstation“ an, durch die die Besiedelung dieses Gebietes hier begann.

alte Telegraphenstationalte Telegraphenstation alte Telegraphenstation alte Telegraphenstation

Um 16Uhr geben wir das Auto nach 950km im Outback am Flughafen ab. Um 17.15Uhr fliegen wir Cairns in Queensland, wo wir um kurz nach 20Uhr landen. Wieder müssen die Uhren gestellt werden. Jetzt haben wir 9 Stunden Vorsprung gegenüber Deutschland. Von den Unwettern, die hier im TV rauf-und-runter gezeigt werden bekommen wir hier oben nichts mit. Es ist nur sehr schwül, aber dafür nicht mehr so warm. Morgen früh geht es weiter zu unserer letzten Station: Port Douglas am Korallenmeer. Wir sind gespannt.

ab gehts

24Februar
2013

Offroad

Kings Canyon – Glen Helen – 275km

Da ja der „Kings Canyon Rim Walk“ leider wegen Hitze ganztägig gesperrt ist, können wir heute etwas länger als geplant schlafen. Weil wir nicht so früh los müssen, stehen wir erst um 6 Uhr auf. Nach dem Frühstück geht es trotzdem zum Kings Canyon. Wir wandern den noch offenen „Kings Creek Walk“ entlang. Hierbei führt der Pfad nicht oben an der Canyon-Kante entlang, sondern unten entlang des Flusses, der sich durch den Canyon schlängelt und diesen letztendlich vor hunderten Jahren hat entstehen lassen. Der Fluss ist derzeit ausgetrocknet, wodurch wir teilweise im Flussbett laufen können. Am Ende ist eine Aussichtsplattform. Hier entstehen tolle Fotos. Die ausgefallene Wanderung oben am Canyon muss wohl leider verschoben werden. Beim nächsten Mal dann im Winter.

Kings-Canyon

Gegen 8 Uhr starten wir in Richtung unseres heutigen Tageszieles: Glen Helen. Um dorthin zu gelangen, müssen wir uns 10km nach dem Kings Canyon Resort von der asphaltierten Straße verabschieden. Die nächsten knapp 200km ist Schotter-, Sand und Buckelpiste fahren angesagt. Eine staubige Angelegenheit und ein komisches Gefühl kommt hoch: Draußen sind schon jetzt fast 40°C, wir entfernen uns gerade immer weiter von der Zivilisation, als dass wir ihr uns nähern und es ist kein anderes Fahrzeug oder gar Lebewesen in Sicht. Was ist, wenn wir eine Panne haben oder die Klimaanlage ausfällt??? Dazu gleich mehr.

Erst mal halten wir an diversen Stellen an und machen Fotos. Dabei wird immer nach Tieren Ausschau gehalten. Irgendwann laufen uns dann ein paar Kamele vor die Linse. Später entdecken wir auch Wildpferde (lebend) und ein paar Rinder. Alle sind immer schön brav abseits unserer Piste.

Während der Fahrt stehen immer wieder Messtafeln für Wasserstände am Straßenrand, deren Skala bis 2m reicht. Man kann sich bei besten Willen nicht vorstellen, dass hier das Wasser bis über 1,50m ansteigen kann. Mitten im australischen Outback, wo wir seit Tagen keinen Fluss mehr gesehen haben, der nicht ausgetrocknet ist. Bei oder nach Regen führen diese jedoch so viel Wasser, dass sie so sehr ansteigen. Und Brücken sind hier keine, deshalb verlaufen die Flüsse dann quer über die Straßen und Pisten. Um den Fahrzeugen den Wasserstand anzuzeigen, damit die Fahrer abschätzen können, ob sie passieren können, stehen eben diese Wasserstandsanzeigemesstafeln am Straßenrand. Wir wissen gar nicht welche maximale Wassertiefe wir mit unserem Toyota RAV4 durchfahren können. Andere Fahrzeuge sind besser dran, die haben eine Art Rüssel an der A-Säule, wodurch der Motor die Luft saugen kann. Naja es regnet ja zum Glück nicht.

Wasserstandsanzeige

Dafür treffen wir auf ein Schweizer Pärchen. Sie stehen mit einem geplatzten Reifen am „Straßenrand“. Wir halten an und helfen. Zwischendurch gesellt sich noch ein französisches Pärchen dazu und unsere europäische Reifenwechseltruppe kann loslegen. Im viersprachigen Team arbeitet es sich doch leichter. Bei knapp 60°C in der knallenden Sonne stehen und Reifen wechseln hat man auch nicht so oft. Das Problem war: Die beiden Schweizer haben hinten zu wenig Luft auf den Rädern und durch die ständigen Erschütterungen reibt der Reifen innen und ist schön durchgebrannt. Mit dem Ersatzrad müssen sie nun 75km bis zur nächsten Tankstelle fahren und hoffen, dass der andere Reifen mit zu wenig Luft nicht auch durchbrennt. Lerne: Offroad immer den Reifendruck erhöhen (Auto).

Reifenpanne

Wir kommen dann zu einem Meteoritenkrater, der 5km Durchmesser misst (Gosse Bluff). Davon gibt es in Australien auch nur 3 Stück, steht an einer Tafel. Wir fahren mitten hinein und staunen, was so alles vom Weltall aus möglich ist. Wenig später passieren wir den Tylers Pass. Von hier oben kann man den Krater von vorhin schön sehen. Weiter geht es in Richtung Glen Helen. Wir fahren zu einer schönen Schlucht, namens Redbank Gorge und machen wieder Bilder.

Gosse Bluff von Innen Gosse Bluff von Innen Gosse Bluff von Außen Redbank Gorge

Gegen 16Uhr erreichen wir das Glen Helen Resort, welches sich unweit der Glen Helen Gorge, einer weiteren tollen Schlucht mit Wasserloch befindet, die wir auch noch erwandern. Hier beziehen wir unser Quartier. Die Anlage ist knapp 100 Jahre alt und sehr geschichtsträchtig. Zum Abendessen probieren wir nach dem gestrigen Kamelfleisch heute mal Kängurufilet.

 

Da wir wieder weder, Radio, noch TV, Handynetz oder Internet hier Draußen haben, wird der Blogeintrag erst morgen Abend in Cairns hochgeladen. Es sein denn heute Nacht kommt der Kettensägenmann vorbei, was hier von der Atmosphäre durchaus passend wäre…Außerdem braut sich gerade ein Gewitter zusammen, also mal sehen bzgl. der Wasserstände.

23Februar
2013

Wandertag extrem

Uluru-Kata Tjuta Nationalpark – Kings Canyon Resort – 310km

Der Tag beginnt früh – sehr früh. Um 4.30Uhr heißt es aufstehen, Sachen packen, Frühstücken und abreisen. Wir checken direkt aus dem Hotel aus und fahren zum Uluru. Dort wartet um 6.30Uhr der Sonnenaufgang auf uns. Der Parkplatz ist schon etwas gefüllt und wir suchen uns ein schönes Plätzchen zum Fotografieren und genießen den Anblick des langsam erwachenden australischen Outbacks. Der Uluru verändert dabei seine Färbung von einem anfänglichen Grau in tiefes Rot.

Den Ratschlägen des Reiseführers folgend besuchen wir danach das Uluru Besucherzentrum. Dort erfahren wir viel Wissenswertes über die Kultur und Lebensweise der Aboriginal People. Denen gehört der Uluru und ist heilig. Die nette Rangerin bei der Nationalparkinformation rät uns die von uns angepeilte Wanderung um den Monolithen sofort zu starten, da es sonst zu warm wird.

Gesagt, getan. Und es war auf jeden Fall höchste Eisenbahn. Wir beginnen mit der Wanderung des „Uluru Base Walk“. Ausgestattet mit 4 Litern Wasser, Hüten, Fliegennetzen und jeder Menge Motivation geht es auf den 10,6km langen Rundkurs. Hört sich einfach an, ist es auch…aber nur, wenn die Temperatur nicht alle 30min um 1K steigen würde. Unterwegs können wir den Uluru von nah und fern und vor allem von allen Seiten bestaunen. Er sieht so ganz anders aus, als von den Lookouts. Wir treffen auch drei Dingos, die aber nicht spielen wollen und ihres Weges gehen. Wahrscheinlich ist es für sie nicht leicht hier draußen was Fressbares zu finden. Nach 2,5 h haben wir es geschafft und sind glücklich, dass die Hitze (noch) nicht allzu sehr stört. Es ist 11 Uhr, als wir vom Parkplatz losfahren und schon 39°C warm. Irgendwie haben wir uns vielleicht auch schon ein wenig daran gewöhnt. Schwitzen tun wir aber trotzdem.

Aboriginal-Malereien

Nun starten wir die Fahrt zum 300km entfernten Kings Canyon. Die Tankstelle, die wir dafür anfahren müssen zockt die Touristen ordentlich ab…und wir spielen da auch mit Überrascht

Die Fahrt selber ist recht angenehm: Sitzen wir doch in einem klimatisierten Fahrzeug. Es geht auf asphaltierten Straßen doch rotes Land. Dieses ist mal mehr und mal weniger bewachsen. Höher als 2m werden die Bäumchen hier aber nicht. Zeitweise sind kilometerweit die Büsche rechts und links der Straße runter gebrannt. Die Straße führt teilweise 20km nur geradeaus. Andere Fahrzeuge kommen uns dabei kaum entgegen und in unsere Richtung fährt gar keiner…hmm? Auch Tiere gibt es keine. Sie liegen noch nicht mal tot am Straßenrand. Und tote Fliegen sind auch keine an der Frontscheibe. Selbst denen ist es hier zu warm oder nicht nahrhaft genug. Leider sehen wir kurz doch noch ein totes Tier am Straßenrand. Es ist ein Wildpferd, übel zugerichtet und nicht schön anzusehen….armes Pferd Weinend

warm

Wir fahren über Curtin Springs, am Mount Connor vorbei und über die Kings Creek Station bis zum Kings Canyon. Hier müssen wir feststellen, dass der für morgen geplante „Kings Canyon Rim Walk“ wegen Hitze geschlossen ist. Aber ein anderer Walk ist offen.

Mt Connor

Dann fahren wir noch 10km weiter bis zu unserer heutigen Unterkunft in das Kings Canyon Resort. Wir haben hier weder Radio, noch Internet oder Handyempfang. Aber schön weit draußen in der Natur zu übernachten entschädigt dies allemal. Zum Abendessen gibt es Pizza mit Kamelfleisch…lecker!

22Februar
2013

Rot

Hallo....nein es geht nicht um Rosen, Ampeln oder Karten. Was wir ja eigentlich schon wissen hat sich heute eindrucksvoll bestätigt: Australien ist zu Recht der "Rote Kontinent". Wir haben es heute vom Flugzeug aus gesehen und auch hier ist der Boden schon fast blutrot. So ähnlich wie der Blue Lake in Mount Gambier vor 2 Wochen ist der Erde jetzt nicht intensiv blau wie der See damals, sondern rot.

rote Erde

Von vorne: Naja eigentlich ist der Vormitttag langweilig: Der bestellte Flughafen-Shuttle-Bus kommt pünktlich um 7.30Uhr und fährt uns zum Airport. Am Schalter erfahren wir, dass wir im falschen Inlandsterminal sind. Kann ja auch keiner wissen, dass Sydney für Inlandsflüge mehr als einen Terminal hat. Dann frühstücken wir noch vor dem Flug ne Kleinigkeit und ab geht es: 3 Stunden Flug, durch den wir dem guten alten Deutschland 1,5h näher kommen. Wir sind jetzt also nur noch 8,5h voraus.

Bei der Landung auf der einzigen vorhandenen Bahn des "Ayers Rock Airport" ein Novum: Am Ende der Landebahn wendet das Flugzeug und fährt zurück. Hatten wir noch nie. Naja bei drei Landungen und Starts pro Tag kann man hier Vieles machen.

Das Gepäck ist auch da, juhu und dreht schon seine Runden auf dem Gepäckband, bevor wir die Treppe aus dem Flugzeug heruntersteigen und über den Flughafen ins Terminal laufen!

Der Mietwagen wird auch recht schnell geholt und ab geht es in Hotel. Was auffällt: Irgendwie scheint hier einer seinen Föhn in unsere Gesichter zu halten. Affenhitze, wahnsinn. Es klingt für Euch vielleicht komisch, da Ihr ein dickes Minus vor der Temperaturanzeige habt, aber 40°C und mehr sind auch doof. Das geben wir offen und ehrlich zu. Zumal ja in der Sonne noch mehr sind.

Da wir das Hotelzimmer noch nicht betreten können (die Putzfrau ist drin) fahren wir gleich die 50km zu Kata Tjuta. Diese Felsformation westlich von Ayers Rock wird auch die Olgas genannt. Bei der dortigen kurzen Wanderung nerven uns aufdringliche Fliegen. Echt heftig. Kaum ist man aus dem Auto raus, hat man überall um den Kopf herum Fliegen. Nicht 5 oder 6, nein 10 oder 50. Wahnsinn. Man muss beim Sprechen aufpassen, dass man keine verschluckt. Die Wanderung die wir vorhaben müssen wir abändern, da der eine Wanderweg ins "Valley of the Winds" wegen Hitze gesperrt ist. Bei 35°C machen sie den Dicht. Das war morgens um 11Uhr. Aber schön sind die Olgas trotzdem.

Kata Tjuta Kata Tjuta Kata Tjuta Kata Tjuta

Nach der Rückkehr können wir auch ins Zimmer. Vorher kaufen wir noch Netze, um uns die Fliegen vom Gesicht zu halten. Das klappt auch super. Der Besuch im Supermarkt darf nicht fehlen. 1 Liter Wasser pro Stunde soll man trinken, wenn man hier im Freien ist. 10 Liter Wasser kosten dementsprechend viele Dollars.

Den Sonnenuntergang schauen wir uns NATÜRLICH am Uluru bzw. Ayers Rock an. Dafür fährt Kirsten heute erstmalig links für 20km die Straßen des australischen Northern Territory entlang bis zum "Sunset Point". Hier ist es glücklicherweise leerer als wir dachten und wir können Fotos machen wie die Verrückten.

Uluru

Morgen früh geht es vor Sonnenaufgang los, um genau diesen auch noch am heiligen Berg zu erwischen. Danach soll noch in der australischen Outbackkühle von knapp 25°C gewandert werden, bevor es wieder so warm wird.

21Februar
2013

The Rocks, Darling Habour, Bondi, Manly, Kings Cross...

...Sydney halt.

Zuerst jedoch folgende traurige Mitteilung, die bestimmt Jeden von Euch enttäuschen und zutiefst entsetzen wird: 42 Wallaby Way, Sydney gibt es nicht! Waaaaaa.....oh mein Gott, wie konnte dann Nemo gefunden werden und was ist wenn es auch Nemo und alle anderen gar nicht gibt und alles nur erfunden ist?...OH NEIN :-(

Dies herauszufinden ist natürlich nicht der Grund, warum wir in Australiens größte Stadt gekommen sind. Gestern nach dem morgentlichen Frühstück beanspruchen wir zuerst die Waschmaschine, welche im 11.Stockwerk des Hotels steht. Dann gehts aber endlich loss, ab ins Getümmel. Wir steuern das Touristeninformationszentrum an. Diese Zentren haben uns bisher überall weitergeholfen, die besten Ziele zu finden. Wir machen dann eine 90minütige Stadtrundfahrt. Dabei sehen und hören wir schon sehr viel zur Stadt und seinen Gebäuden. Viele der älteren Bauten sind teilweise ganz schön versteckt, bei all den großen Bankgebäuden und den anderen Wolkenkratzern. Teilweise muss man schon ganz genau hinsehen. Auch eine kleine deutsche Kirche entdecken wir

Nach der Stadtrundfahrt bummeln wir ganz entspannt durch die Straßen von Sydney. Wie in Melbourne sind hier viele Menschen in Anzügen unterwegs. Andere sitzen mit Geschäftspartnern in kleinen Cafés. Auf den Grünflächen sonnen sich die ersten Jugendlichen und zwischendurch laufen immer wieder unzählige Jogger durchs Blickfeld. Da wir die Oper und die Brücke gern von einer anderen Perspektive aus sehen wollen, kaufen wir zwei Tickets für eine der vielen Fähren und fahren nach Neutral Bay. Sydney liegt an einem Fjord und beide Uferseiten gehöhren zur Stadt. Man kann per Bahn und Auto über die große Habour-Bridge auf die andere Seite fahren. Auch besteht die Möglichkeit einen Autotunnel zu nutzen. Als normaler Fußgänger ist die schnellste Verbindung jedoch der Fährweg. Viele nutzen diesen auch. Wir mischen uns unter diese Leute und können so die Oper und Sydneys Skyline vom Wasser aus und somit von einer ganz anderen Perspektive erleben.

Am Abend begeben wir uns auf "das Dach der Stadt": Den Sydney-Eye-Tower. Ähnlich wie bei unserem Fernsehturm geht es auf eine Aussichtsplattform in 250m Höhe. Hier können wir zusehen, wie die Stadt langsam dunkler und in 1000 Lichter getaucht wird. Leider sind am Horizont Wolken, so dass wir den Sonnenuntergang nicht sehen. Somit geht der zweite Tag in Sydney dem Ende zu.

Sydney-Eye-Tower

Heute starten wir mit einer zweiten Stadtrundfahrt. Diese verläuft durch die östlichen Bezirke bis zum Meer. Hier liegt der berühmte Bondi Beach. Sydneys "Hausstrand". Wir steigen hier aus und genießen die Atmosphäre. So in etwa stellt man sich Venice Beach in LA vor. Überall schöne Menschen die Sport machen und das allen anderen schönen Menschen zeigen müssen. Einige sitzen draußen im Meer auf ihren Surfbrettern und man kann sich fragen, ob Surfen daraus besteht, 99% auf dem Brett zu sitzen, 0,5% darauf liegend zu schwimmen und 0,5% zu surfen?

Bondi Beach Bondi Beach

Ganz nebenbei: Wir haben den Wetterbericht (mal wieder) besiegt. Der angesagte Regen fällt komplett aus. Jedenfalls zur der Zeit, zu der wir draußen sind. Beim gestrigen Wäschewaschen können wir einen Schauer da draußen beobachten und auch vom Sydney-Eye-Tower erkennt man in der Ferne etwas Regen, aber wir bleiben trocken und genießen überwiegend sonniges Wetter bei 27°. Sonnenschutzcreme mit Faktor 50 ist echt was Gutes. Andere Leute laufen hier wir Krebse rum, so rot sind sie.

Nachdem wir Bondi Beach wieder verlassen und mit dem Touristenbus zurück in die City gefahren sind, geht es per Fuß weiter. Souveniershops werden durchforstet, Hüte probiert, Fotos gemacht, Videos gemacht und gestaunt. Heute ist übrigens das dritte unterschiedliche Kreuzfahrtschiff im Hafen. Wahnsinn, dass hier jeden Tag ein anderes Kreuzfahrtschiff anlegt. Wir machen am Nachmittag noch eine weitere Fahrt mit der Fähre rüber nach Manly. Dies ist ein sogenannter Suburb, ein Vorort von Sydney und liegt "vorne" am Meer. Hier ist auch ein richtig toller Strand, wo heute ordentlicher Wellengang herrscht. Auch wird vor Haien gewarnt. Das stört aber einige der vielen schönen Menschen hier gar nicht. Sie sitzen draußen auf den Surfbrettern :-)

Manly Beach

Bei der Rückfahrt stellen wir fest, dass schon das vierte Kreuzfahrtschiff im Hafen herumschippert. Nach der Ankunft schlendern wir noch etwas am Circular Quay, dem zentralen Fährhafen von Sydney herum. Alles ist voll mit Menschen. Nicht so voll, dass es unangenehm ist. Man kann noch laufen. Die Stadt ist auch auffällig asiatisch geprägt. Vieles steht in chinesisch, japanisch und koreanisch beschrieben. Sydney ist also eine Stadt mit europäischen Wurzeln und vielen asiatischen Einwohnern und Besuchern. Auffällig ist auch, dass wir hier vermehrt deutsch hören. Ganz schön ungewöhnlich.

Jetzt sind wir dabei die Taschen zu packen. We'll leave Sydney tomorrow :-( Um 7.30Uhr geht es ab zum Kingsford-Smith-Airport und dann ab in Richtung Yulara. Der erste spannende Moment des Tages wird am Gepäckband sein :-) Der morgige Sonnenuntergang wird ein ganz besonderer...

19Februar
2013

Cid...nee :-)

Royal Nationalpark - Sydney - 75km

Vorweg: Et voila - Kreuz des Südens:

Kreuz des Südens

Bevor wir heute den Campingplatz verlassen, wird der Campervan gereinigt, geleert und die Sachen werden wieder in den Taschen verstaut. Irgendwie ist es schade, aber die Zeit geht halt im Urlaub dooferweise schneller rum, als es einem lieb ist. Bis zur Abgabestation des Campervan ist es nicht weit. Wir beschließen deshalb vorher noch an einen Strand zu fahren. Deshalb geht es erst nach Cronulla und später nach Kurnell. Beides sind Vororte von Sydney und auf einer Halbinsel gelegen. Am ersten Strand sind viele Surfer im Wasser und warten, auf Ihren Surfbrettern sitzend, auf die perfekte Welle. Der zweite Strand ist komplett leer und befindet sich unter der Einflugschneise für den Syndey Flughafen. Die Flugzeuge sind zwar noch etliche Meter weit oben, aber gut zu erkennen. genauso wie die Skyline von Sydney am anderen "Ufer".

Sydney-Skyline vom Kurnell-Beach aus

Nach genau 3597km mit dem Camper wird dieser gegen 14.30 Uhr abgegeben. Nach der Fahrzeugrückgabe geht es zum Hotel. Hier checken wir zügig ein und machen uns kurz frisch. Dann geht es ab ins Getümmel der Großstadt. Diesmal sind wir direkt mittendrin und müssen nicht wie in Adelaide oder Melbourne noch 20-30min bis ins Zentrum zurücklegen. Als erstes steuern wir die berühmte Oper an. Dafür müssen wir den Hyde-Park durchqueren und dann noch ca. 1km weit bis zum Hafen laufen. Und schwupps, da ist sie. Sie sieht wirklich so aus, wie man sie aus dem Fernsehen kennt. Bloß etwas weißer haben wir sie uns vorgestellt. Aber sie hat was. Wir gehen auch kurz rein, es ist aber gerade nichts los. Also geht es wieter zur benachbarten Habour-Bridge. Dazwischen liegt gerade ein Hochhaus von einem Schiff im Hafen. "Voyager of the Seas". Sie kommt einem wie 500m lang und 200m hoch vor. Ein Riesengerät. Auf der Habour-Bridge ist mächtig was los. Jeder scheint hier zu joggen, rennen und walken...nur wir nicht. Wir kommen uns schon so vor, als würden wir die Sportler behindern. Scheinbar joggen die Leute vom Arbeitsplatz nach Hause, denn fast alle haben einen Rucksack dabei. Naja uns doch egal, denn wir genißen den Anblick des Hafens und der Oper. Auf der "anderen Seite" machen wir einige Fotos und laufen dann wieder zurück. Inzwischen ist es 19Uhr geworden und wir gehen zum Italiener. Endlich mal nicht selber kochen, wie toll.

Hyde-Park Hyde-Park Oper Oper Voyager of the Seas Habour-Bridge Oper Habour-Bridge

Morgen werden wir mal sehen, wie das Wetter wird. Es ist Regen vorhergesagt, leider auch für Donnerstag. Aber wir sind ja nicht aus Zucker und bis jetzt hat uns der Regen ja auch herrlich verschont.

Bis bald, wir berichten weiter aus Sydney...

PS: Cid...ist der Hund (dem es hoffentlich hervorragend geht :-) )

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